LAPHROIAG BRENNEREI

Feines Tröpfchen - Laphroiag Distillery

PRODUKTE DER LAPHROIAG BRENNEREI IM SHOP VON FEINES TRÖPFCHEN

LAPHROIAG QUARTER CASK GESCHENKSET 0,7 LITER 48% VOL
Das Laphroiag Quarter Cask Geschenkset brachte die Laphroiag Brennerei 2017 vor Weihnachten auf den deutschen Markt. Das Set beinhaltet neben dem Quarter Cask Whisky mit 0,7 Liter ein Nosingglas und einen Schieferuntersetzer.
Preis 43,02 €
61,46 € pro Liter
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Flasche(n):
 

GESCHICHTE DER LAPHROIAG BRENNEREI

Die Brüder Donald und Alexander pachteten 1815 vom Gutsherrn der Insel Islay 1000 Morgan Land. Auf diesem Land betrieben sie Viehzucht. Zur Ernährung der Tiere in den Wintermonaten pflanzten sie Gerste an. Mit dem hohen Überschuss fingen sie an, Whisky zu brennen. Schnell sprach sich herum, dass der Whisky gut sei. Das Wasser der Quelle war weich und torfig. Bald brachte die Whiskybrennen mehr Ertrag als die Viehzucht. Die offizielle Laphroiag Brennerei war geboren. Donald bot seinem Bruder für seine Anteile 350 £, die er annahm und nach Australien auswanderte. Donald starb 1847 nach einem Unfall. Sein Sohn Dugald war der einzige Erbe und mit elf Jahren zu jung, die Brennerei zu führen. Bis Dugald 1857 zusammen mit seinem Cousin Alexander Johnston die Brennerei übernahm, leitete sein Onkel John Johnston und Peter Mcintyre die Geschäfte. Ein Großteil der Laphroiag Destillate ging an Whisky-Blender, die torfigen Geschmack schätzten. Dazu gehörte Mackie & Co., ein Spirituosenhändler aus Glasgow. Dugald benötigte den Whisky, um mehr Single Malt herzustellen und es kam zum Konfllikt zwischen beiden Parteien. Als Dugald 1877 starb, führte Alexander zehn Jahre die Geschäfte weiter. Nach dem Tod von Alexander 1887 übernahmen seine Schwestern, Mrs. William Hunter und Katherine Johnston, sowie sein Neffe J. Johnston-Hunter die Brennerei. Die Familie beschloss, den Liefervertrag mit Mackie & Co. zu kündigen.  Die Streit eskalierte und endetet vor Gericht, ohne Erfolg für Peter Mackie. Anfang des 20. Jahrunderts ging die Fehde zwischen Laphroiag und Mackie & Co. weiter. Peter Mackie blockierte den Wasserzufluss zur Brennerei und es gab einen Produktionsstillstand. Da die Blockade illegal war, musste er den Zufluss freigeben. Er überzeugte den Brennereimeister von Lapahroiag, für Lagavulin zu arbeiten und baute eine Kopie des Laphroiag Kesselhauses. In dem Glauben, mit gleichen Wasserquellen und Brennblasen, den Geschmack von Laphroiag zu kopieren, lag er daneben. 1921 unternahm er zwei neue Versuche das Land zu erwerben. Die Versuche schlugen fehl, doch konnte er die Wasserquelle sichern. 1921 übernahm Ian Hunter die Destillerie und ieß Kopien der originalen Wash- und Spirit Stills anfertigen. Bis 1923 verdoppelte er die Produktionskapazität und vermarktete Laphroiag weltweit. Auf der Suche nach einer Büroaushilfskraft, stieß er auf Bessie Williamson, die 1932 ein Studium an der Universität von Glasgow mit dem Masterabschluss beendete. Sie war die Tochter seines Buchhalters und brachte Leidenschaft und Integrität mit. Da Ian das letzte lebende Mitglied der Familiendynastie war, übergab er in den Folgejahren sein gesamtes Wissen um die Destillerie an Bessie weiter. Ian Hunter starb 1954 und hinterließ Bessie die Destillerie. Um Laphroiag auf neuen globalen Märkten zu positionieren, suchte sie eine finanzstarke Gruppe, die die alten Traditionen pflegen würde. Im Jahr 1962 verkaufte sie Anteile an an die Firma Seagar Evans, die 1967 die volle Kontrolle übernahm und später in Long John International überging. 1972 ging Bessie in den Ruhestand und John McDougal übernahm das Management der Distillery. 1975 übernahm Whitbread & Co. die Brennerei und verkaufte 1989 seine Spirituosenabteilung an Allied Distillers. 1994 überreichte Prinz Charles den "Royal Warrant" an die Brennerei. Im Jahr 2005 übernahmen Fortune Brands, die Eigentümer von Jim Beam Brands, die Distillery Laphroiag. Seit 2014 gehört Jim Beam Brands zur Suntory Holding und somit auch Laphroiag.

DIE PRODUKTION IN DER LAPHROIAG BRENNEREI

Die jährliche Produktionskapazität von Laphroiag beträgt 2.700.000 Liter. Das torfige Wasser stammt aus dem Kilbride Dam. Gemaischt wird in einem Bottich mit neun Tonnen. Die Fermentation findet in sechs stählernen Washbacks statt. Destilliert wird mit drei Wash- und vier Spirit Stills., die Laphroiag mit Dampf befeuert. Das benötige Torf stammt aus einem Moor auf Islay. 80% des benötigten Malz bezieht die Brennerei von der Port Ellen Mälzerei. 90% der bei Laphroiag verwendeten Barrels sind neue Bourbon-Fässer aus amerikanischer Weißeiche. Die restlichen 10% sind die sogenannten Quarter Casks und spanische Oloroso Sherryfässer.

DIE PRODUKTPALETTE DER LAPHROIAG BRENNEREI

Laphroiag führt ein umfangreiches Standardangebot an Whiskys mit unterschiedlichen Jahrgängen und Aromen, die die Brennerei original abfüllt. Hierzu gehören ein 10-, 15-, 18- und 25-jähriger Single Malt sowie der Laphroiag Select, der Quarter Cask mit Fassstärke und der Triple Wood. Ebenfalls zum Standardsortiment gehört der An Cuan Mor, der als einzige Variante in First-Fill American White Oak Fässern lagert. Fast alle Flaschen von unabhängigen Abfüllern sind auf dem freien Markt vergriffen.

DAS BESUCHERTZENTRUM DER LAPHROIAG BRENNEREI

Laphroiag hat ein beieindruckendes Besucherzentrum mit eigenem Café und Shop. Die Brennerei bietet eine Vielzahl an Touren. Buchen Sie die gewünschte Tour direkt online unter Laphroiag Touren.

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